IBOT - Internationales Biberacher Osterturnier

30. März - 02. April 2018
Internationales Biberacher Osterturnier
News

Füchse gegen Bittenfeld mit dem zweiten IBOT-Titel

Montag, 2. April 2018 (16:48:09 Uhr)

Nach der B-Jugend hat auch die A-Jugend der Füchse Berlin ihr IBOT-Turnier gewonnen. Mit 20:17 setzte sich die im Finale von Stephan Hauck gecoachten Berliner gegen den TV Bittenfeld durch. Pikant, dass beide Teams in zwei Wochen bei der Deutschen Meisterschaft erneut aufeinander treffen. Ein bis zum Schluss spannendes und hochklassiges Spiel setzte den Schlusspunkt des IBOT 2018, die Ehrung für den besten Finalspieler ging an den Bittenfelder Jonathan Buck.


Das diesjährige Finale der männlichen A-Jugend bekommt eine besondere Bedeutung, wenn man die Konstellation der beiden Kontrahenten kennt. Denn die Füchse Berlin und TV Bittenfeld starten in zwei Wochen im direkten Duell in die Deutsche Meisterschaft. Einerseits will sich dabei kein Team zu sehr in die Karten schauen lassen, zum anderen hatten beide Mannschaften drei anstrengende Tage hinter sich und angeschlagene Spieler im Kader. So hatten sich Rolando Urios und Mex Raguse bei den Füchsen verletzt und auch der TV Bittenfeld musste den Kader für das Finale nochmals umstellen.

Der Qualität und Spannung tat dies keinen Abbruch. Beide Mannschaften gingen vor allem in der Abwehr von Beginn an engagiert zu Werke. Es war schwer auszumachen und zu spekulieren, an wen der Sieg gehen würde. Mehrfach wechselte die Führung, beide Teams legten ihre Schwerpunkte auf die Abwehr und im Angriff begannen sich die Führungsspieler heraus zu kristallisieren.

Bei den Füchsen lenkte Torben Matzken das Spiel, der sich mit der Aufgabe auch bereits als bester Spieler bei der Schul-Weltmeisterschaft auszeichnte. Sein Pendant bei den Bitterfeldern war Jonathan Buck, der sich auch mit Einzelaktionen und einer guten Spielübersicht auszeichnete. Am Ende sollte er auch als der stärkste Spieler des Finales ausgezeichnet werden.

Mitte der zweiten Halbzeit zeichnete sich dann die erste Tendenz ab, als die Füchse sich erstmals beim 15:11 auf vier Tore absetzten. Aber die Bittenfelder gaben nicht auf, nutzten kleinere Fehler und Nachlässigkeiten des Vorjahressiegers und kämpften sich beim 18:17 wieder auf ein Tor heran. Doch in der Schlussphase des hochklassigen Spiels behielt der Vorjahressieger die Nerven, so dass die Füchse sich am Ende mit 20:17 durchsetzten.

„Wir hatten heute eine sehr gute Abwehr und das war für uns der Grundstein“, lobte Stephan Hauck, hatte für sein Team aber Kritik parat denn, „trotz der guten Spielregie von Torben Matzken gab es im Angriff noch zu viele Fehler.“ Der frühere Nationalspieler aus dem Füchse-Trainerteam war im Finale eingesprungen, nachdem Bob Hanning vorzeitig zur Nationalmannschaft abreisen musste. Überbewerten für das anstehende Aufeinandertreffen will er den Sieg allerdings nicht, allerdings wäre der Sieg „mit Blick auf das Viertelfinale sicherlich ein kleiner psychologischer Vorteil.“


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